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Wie alles begann - Otto Menzels Vision zur nachhaltigen Schmierung

| Sprühtechnik, Kühlschmierstoffe

Sonntagabend, Anfang der 1980er Jahre

Der Himmel färbt sich schon langsam dunkel, während Otto Menzel den Kofferraumdeckel seines metallicgrauen Opel Omega mit einem kräftigen Ruck  ins Schloss zieht. Randvoll mit Ölkanistern. Montagmorgens würde er wieder unterwegs sein – quer durch die BRD und hinüber in die DDR, von Werkstatt zu Werkstatt, von Betrieb zu Betrieb.

Das Geschäft lief gut. Eigentlich hätte er zufrieden sein können. Doch auf den langen Fahrten, irgendwo zwischen Raststättenkaffee und endlosen Autobahnkilometern, nagte ein Gedanke an ihm:

Was passiert bei einem Produktionsunfall? Ein einziger Liter Mineralöl konnte eine Million Liter Grundwasser verunreinigen.

Ein Tropfen – und die Folgen wären katastrophal.

Dieser Gedanke ließ ihn nicht mehr los.

Er begleitete ihn Woche für Woche, Fahrt für Fahrt.

An der Grenze zur DDR

Wer damals in die DDR wollte, brauchte Geduld.

Otto kannte die Prozedur auswendig:

Motor aus.

Fenster runter.

Papiere bereit.

Und dann warten.

Immer wieder.

Woche für Woche.

 

Und jedes Mal blieb der Blick der Grenzbeamten an derselben Sache hängen: der Antenne seines Autotelefons.

„Was ist das?“, fragte der Beamte streng – als wäre es das erste Mal.

„Ein Autotelefon“, antwortete Otto. „Funktioniert auf Ihrer Seite aber gar nicht.“

Der Grenzer blieb unbeeindruckt. „Spielt keine Rolle, ist gebührenpflichtig.“

Also bezahlte Otto.

Wie immer.

Was blieb ihm schließlich auch anderes übrig?

Zurück zu DEM nagenden Gedanken, der alles veränderte

Während die Jahre vergingen und Otto weiter kreuz und quer durch die ganze Republik fuhr, wurde ihm immer klarer:

Es musste eine Lösung her.

Etwas Neues.

Etwas Nachhaltiges.

Er begann zu forschen.

Er experimentierte mit Schmierstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, tüftelte an Formulierungen, die sauberer, sicherer, verantwortungsvoller waren.

Und je tiefer er einstieg, desto klarer wurde ihm: Die Zukunft liegt nicht im „Mehr“, sondern im „Weniger“.

Minimalmengenschmierung. „So wenig wie möglich – so viel wie nötig.“ Das wars.

Im April 1987 wagte Otto den Schritt und gründete die Menzel Metallchemie GmbH.

Aus den Sorgen eines umtriebigen Handelsvertreters wurde ein Unternehmen

Aus Experimenten wurde Expertise. Aus einem Omega voller Ölkanister wurde ein mittelständischer Betrieb, der heute weltweit über 5.500 Kunden begleitet.

Die Menzel Metallchemie GmbH steht heute für das, was Otto damals auf seinen Fahrten zum ersten Mal dachte: Nachhaltige Schmierung, die Prozesse revolutioniert. Technik, die schützt statt belastet.  – denn Wasser ist uns nicht egal.

Und ein Anspruch, der seit weit über 30 Jahren unverändert gilt: Verantwortung beginnt im Detail.

Menzel Geschichte Nr. 2 verpixelt
Vitrine mit Düsen und Anschlussstücken

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